DIABOLIC LOVEMACHINE gründete sich im Sommer 2005 aus den verbliebenen zwei Mitgliedern André (Guit, Voc) und Robert (Voc, Guit), der Band ROCKHEAD. Robert wechselte zum Bass, da nach Besetzungswechseln das halbe Sextett als optimalere Lösung angesehen wurde (less is more sometimes). Mit Ricky Kühn, welcher von den aufgelösten DRUNKEN BASTARDS zur Band stieß, fand sich der passende Part an den Drums.

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Erste Erfahrungen sammelte Andrè in der Band GOLDEN EDGE wo er zusammen mit den beiden späteren Rockheadmitgliedern Robert Kühn(Bass)und Jens Leuner(Drums) die Saiten quälte. Der vierte im Bunde war Franco Grübner(Voc,Guit). Das alles spielte sich ca. zwischen 1993 und 1998 ab. Man hatte gute, eigene Rocksongs am Start, welche den Guns`N`Roses Fan Grübner outeten. Live sammelten die Jungs schon einige Erfahrungen, aber ein Longplayer kam nicht zustande. Kontakt zu Robert Marutz bestand zu dieser Zeit ständig, denn Andrè wuchs zusammen mit ihm auf und man hatte schon in der Schulzeit beschlossen seinen Idolen nachzueifern. Nachdem Mauerfall wurde sofort das erste Equipment vom Jugendweihegeld gekauft. So entlockten die beiden die ersten Töne aus ihren neu erworbenen E-Gitarren made in Taiwan. Zusammen mit Robert Kühn, welcher im Nachbarort wohnte, besuchten die Jungs die Musikschule in der nächsten Stadt um wenigstens theoretische Grundkenntnisse zu erlangen. Als dann 1998 die Band GOLDEN EDG nur noch sporadisch existierte, kam es bei einem nicht allzu selten stattfindendem Gelage dazu, dass sich Andrè Pfitzner, Jens Leuner, Robert Kühn und Robert Marutz auf eine erste Jam Sessions einließen. Diese fand noch in einem gemieteten Proberaum statt. Parallel dazu waren die vier damit beschäftigt, sich ihr eigenes Domizil in einer sanierungsbedürftigen Garage zu erschaffen. Im Jahr 2000 war es dann soweit, man bezog das neue Hauptquartier und war endlich unabhängig von irgendwelchen Vermietern. Der größte Gewinn war aber das eigene Studio, in dem fortan Rockgeschichte geschrieben werden sollte. Jetzt war es soweit, man machte Nägel mit Köpfen. Die Jungs beschlossen ihre eigene Band zu gründen. Anfangs noch auf der Suche nach einem Sänger, merkte man jedoch schnell, dass Robert Marutz das geeignete Organ besaß, um kraftvolle Rocksongs in Hits zu verwandeln. ROCKHEAD war geboren. Coversongs ihrer Idole und ein Song aus der Grübner-Ära (Rosie) bildeten das erste Setup. Bald folgten jedoch eigene Songs die ebenbürtig neben den Covern ihren Platz in ersten Shows fanden. Gerockt wurde überall wo sich eine Steckdose fand. Zu erwähnen wäre neben diversen Bikerpartys vor allen das gute alte Comikaze in Cottbus, wo man zweimal jährlich Dewets (30.11.2006) Laden rockte. Ab 2003 liefen die Aufnahmen zum ersten Album
im eigenen Studio, Release war allerdings erst Anfang 2005. Zeitgleich endete das Projekt ROCKHEAD denn Jens Leuner konnte die notwendige Zeit nicht mehr aufbringen, so war regelmäßiges proben unmöglich. Robert Marutz und Andrè Pfitzner erkannten jedoch schnell die Zeichen der Zeit und wagten einen kompletten Neuanfang. Das erste Album erschien 2005 unter neuem Bandnamen. DIABOLIC LOVEMACHINE erblickte das Licht der Welt. Einige Proben mit überforderten Drummern und der Ausstieg von Robert Kühn konnte die beiden nicht vom eingeschlagenen Weg abbringen. Jetzt erst recht! Neue Songs wurden geschrieben und einen, bei einer Sauftour in Dresden Neustadt aus dem Auto geworfene Flyer, fand seinen Weg in Jörg Hoppes Hände. Man einigte sich auf eine Probesession die aber im Fiasko endete, da Jörg anscheinend kein bayrisches Starkbier verträgt. Die Flinte schon fast ins Korn werfend traf man sich eine Woche später doch noch einmal und es funkte gewaltig bei den Dreien. Der Groschen war gefallen denn Jörg zeigte wo der Hase in Sachen Drums langläuft Jörg war kein unbeschriebenes Blatt, trommelte er doch von 1999-2003 schon bei der Hardcoreband DRAW THE LINE wurde geprobt und man war natürlich auf der Suche nach einem Bassisten. Nach mehreren Anläufen fand man mit Timo Neuwerk den geeigneten Part und damit war die schwierige Suche nach einem Bassisten beendet. Jetzt konnte es richtig losgehen, ein komplett neues Setup wurde eingeprobt und die neuen Songs konnten live überzeugen. 2007 wurde dann der zweite Longplayer eingespielt und erschien gegen Ende des Jahres. Gerade zusammengewachsen und auf der Bühne eine unschlagbare Macht, kam im Frühjahr 2008 die Hiobsbotschaft. Timo erklärte kurz vor einem Gig seinen Ausstieg. Um einem erneuten Fiasko aus dem Weg zu gehen machte man kurzen Prozess. Robert wechselte von der Gitarre zum Bass.
Fortan treiben die Jungs zu dritt ihr Unwesen. Es zeigte sich das man auch so die Bühnen rocken konnte. 2009 war in Sachen shows vielleicht das beste Jahr was man bisher erlebte. Ganz klar sind dabei zwei Höhepunkte zu erwähnen. Einmal der grandiose Abend in der TanteJu (Emergenza) mit einer dubiosen Juryentscheidung, trotz der meisten und auf jeden Fall lautesten Fans im DLM Lager. Wie gefährlich ein Vollbesetzter Fanbus (danke Mock) gangbang gangster sein kann zeigte sich auf der Heimfahrt. Selbiger wurde nach einer kleinen Meinungsverschiedenheit was das Frühstck betrifft und einer auf dem Kopf zerkleinerten Flasche Gerstensaft gleich von mehreren Kleinbussen der Staatsmacht kurz nach Abfahrt umzingelt. Allerdings war es auch einer von vielen gigs in diesem Jahr, die mit Jörgs Bruder Frank am Schlagzeug bestritten wurden, da Jörg beruflich mehr und mehr in China tätig ist. Im Oktober machte man dann aus der Not eine Tugend und Jörg organisierte in seiner neuen Heimat eine 14 tägige Tour. Ein unbeschreibliches Erlebnis welches nach allen Regeln der Kunst zelebriert wurde. Stationen der “rock the east tour 2009” waren Qingdao, Wuhan, Shanghai und Peking. Zum Jahreswechsel zeigte sich dann, das Jörg wohl längerfristig im Ausland unterwegs ist. Um der Band ein kontinuierliches weiterarbeiten zu ermöglichen, entschied sich Jörg, einem neuen Drummer nicht im Weg zu stehen. Kurze Zeit später traf man auf einer Party einen alten bekannten. Ricky Kühn, mittlerweile ohne richtiger Band, da sich die drunken bastards kurz zuvor auflösten, war heiss auf den Posten an der Schiebude. Zwei, drei Drinks später war ein Probentermin ausgemacht und siehe da der Junge hatte sich gemacht. Nun wird geprobt um zum legendären death earth mit neuem drummer ordentlich abzurocken. Nach der bestandenen Feuertaufe gehört Ricky nun zum festen line up. Ausserdem arbeitet man an der heiss ersehnten dritten Scheibe.


The fucking boys are back in town !